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Aus diagnostischer Sicht wird unter Zahneingriffsschwingung die Grundschwingung verstanden, die dadurch entsteht, dass zwei Zahnräder ineinander greifen und die Flanken der einzelnen Zähne so aufeinander abrollen bzw. aufeinander gleiten.
Die Zahneingriffsfrequenz berechnet sich aus der Getriebekinematik und entspricht dem Produkt von Drehfrequenz und Zähnezahl desselben Zahnrades.
Die Nachweisbarkeit der Zahneingriffsschwingung im Spektrum des Schwingungssignals eines Getriebes ist normalerweise kein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten. Treten jedoch Harmonische (Vielfache) zur Zahneingriffsschwingung auf oder kann man die Zahneingriffsschwingung im hochpassgefilterten Hüllkurvenspektrum nachweisen, so kann auf eine umlaufende, also alle Zähne betreffende Zahneingriffsanomalie geschlussfolgert werden. Schäden an nur einem oder mehreren Zähnen führen infolge der Amplitudenmodulation zu Seitenbändern zur Zahneingriffsschwingung im Abstand der Drehfrequenz des geschädigten Zahnrades.
Nicht gemeint ist hier die Zahnschwingung, die durch die auf die Zähne im Eingriff wirkende Kraft verursacht wird und zur elastischen Durchbiegung oder Verwindung der Zähne führt.

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