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Aus der Wälzlagergeometrie leiten sich kinematische Frequenzen ab, deren Kenntnis zur Bestimmung der Art von Schädigungen an Wälzlagern notwendig ist. Dabei wird ideales Rollen vorausgesetzt. Das heißt, es findet kein Schlupf statt, der Einfluss der Massenträgheitskräfte ist vernachlässigbar und der Betriebsdruckwinkel ist für Innen- und Außenring gleich.
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Käfigrotationsfrequenz bei feststehenden Außenring
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Käfigrotationsfrequenz bei feststehenden Innenring
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Überrollfrequenz einer Unregelmäßigkeit auf dem Außenring
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Überrollfrequenz einer Unregelmäßigkeit auf dem Innenring
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Wälzkörperrotationsfrequenz oder Wälzkörperspinfrequenz
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Überrollfrequenz einer Wälzkörperunregelmäßigkeit auf beiden Wälzbahnen
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Es bedeuten:
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DT - Teilkreisdurchmesser
DW - Wälzkörperdurchmesser
a B - Betriebsdruckwinkel
fn - Drehfrequenz
z - Wälzkörper
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Im Realfall kann ideales Rollen nicht zwangsläufig vorausgesetzt werden. Die Folge ist Schlupf des Wälzkörpersatzes, der - abhängig von Bauform und Einsatz des Lagers sowie Belastungsverhältnissen - beträchtliche Werte annehmen kann. Dies führt zur Abweichung zwischen mathematisch bestimmbarer und tatsächlicher kinematischer Frequenz. In der Praxis hat es sich bewährt, eine geringfügige Abweichung der kinematischen Frequenzen durch Festlegung einer Toleranzgrenze zuzulassen. Somit wird zumindest geringfügiger Schlupf kompensiert.

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