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Kompendium - Superposition

Harmonische Schwingungen überlagern sich durch Superposition. Unter Superposition versteht man die additive Verknüpfung von Signalen. Das heißt, zwei oder mehr Signale werden miteinander addiert.

Links im Bild sieht man von oben nach unten zwei Sinusschwingungen, dargestellt als Zeitfunktion, mit einer Frequenz von 12,2 Hz und mit einer Frequenz von 31,7 Hz. Im untersten Bild ist die Summe dieser beiden Funktionen, das heißt, die Augenblickswerte wurden schlichtweg miteinander addiert. Rechts sind die dazugehörigen Spektren abgebildet. Um untersten Bild erkennt man, dass die Superposition im Spektrum zur Abbildung von je einer Spektrallinie für jede enthaltene Frequenzkomponente führt. Die Höhe der Spektrallinien repräsentiert exakt die Amplitude der Einzelschwingungen. Die Fähigkeit, sich zu überlagern führt dazu, dass niedrige Schwingungen mit derselben Frequenz enorme Amplituden hervorrufen können.

Die Einzelschwingungen können mit ihren Amplituden im Spektrum sichtbar gemacht werden. Dabei entspricht dann die Höhe der Spektrallinie zu jeder Frequenz der (mittleren) Amplitude des betreffenden Erregersignals.

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