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Kompendium - Lokaler Wälzlagerschaden

Typische lokale Wälzlagerschäden sind Riefen, Ausbrüche, Pitting, Stillstandsmarkierungen und Ausschälungen auf der Laufbahn der Lagerringe und an Wälzkörpern.

Wird der Schaden überrollt, also kraftschlüssig passiert, so äußert sich das in einem Stoßimpuls. Das wiederholte periodische Auftreten der von Stoßimpulsen ist im Hüllkurvenspektrum nachweisbar. Die Stoßimpulswiederholfrequenz ergibt sich aus der Wälzlagerkinematik.

Bild: Außenringschaden

Bild: Spektrum

Bild: Hüllkurvenspektrum

Für einen Außenringschaden sind das Spektrum und das Hüllkurvenspektrum abgebildet. Im Hüllkurvenspektrum ist die Außenringüberrollfrequenz eindeutig nachweisbar. Im Spektrum dagegen gelingt dieser Nachweis nur durch die etwas umständliche Betrachtung der Höherharmonischen.

Befindet sich der Schaden in Relativbewegung zur Lastzone eines Wälzlagers, handelt es sich um einen umlaufenden lokalen Wälzlagerschaden.

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