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Neben der Superposition spielt die Amplitudenmodulation, die multiplikative Verknüpfung von Signalen, eine wesentliche Rolle. Im einfachsten Fall wird ein hochfrequentes Trägersignal mit der Frequenz , der Amplitude und der Phase mit einem niederfrequenten Modulationssignal mit den Parametern , und multiplikativ verknüpft. Aus der Nachrichtentechnik ist eine Formulierung bekannt, die auch realen Maschinendiagnosesignalen sehr nahe kommt. Sie entspricht obiger Gleichung, wenn der Modulierenden ein Gleichanteil überlagert ist:


Bei der Frequenzanalyse eines modulierten Signals mittels FFT wird die Modulierende als Seitenbänder (eigentlich Seitenlinien, "Seitenbänder" hat sich etabliert) des Trägersignals an den Stellen und abgebildet. Zusätzlich entsteht eine Spektrallinie mit der Frequenz des Trägersignals, auf deren Größe sich die Amplitude des Trägers auswirkt.

Im Bild sieht man das Ergebnis der multiplikativen Verknüpfung von zwei Sinussignalen. Die Darstellung gehorcht der Funktion
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Das heißt, es werden dieselben Sinusfunktionen verwendet, die bereits zur Beschreibung der Superposition verwendet wurden.

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